Über mich

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Christian Franz Schmidt (RiggX)

Diplom Animator

Schon als Knirps zeichnete ich Cartoons und Comics. Mit 12 begann ich am PC rudimentäre Trickfilme zu erstellen. Die infantile Begeisterung überlebte die Pubertät, sodass ich über die Filmuniversität Potsdam-Babelsberg mein Hobby zum Beruf machte. Seitdem arbeite ich als Animator, Cartoonist, Illustrator, Motion-Designer und Regisseur. RiggX.de ist meine Spielwiese, auf der ich größenteils private Projekte vorstelle.

FAQ

Ja! Neben meiner regulären Arbeit versuche ich, meine eigenen Ideen umzusetzen. Das ist auch der Grund, warum ich nicht wöchentlich neue Inhalte produzieren kann. Bei der Verwaltung meines YouTube-Kanals sowie der Vertonung von Animationsfilmen lasse ich mir mittlerweile helfen.

Bekommt ein vermeintlich Kreativer diese Frage gestellt, sucht er meist scherzhafte oder nebulöse Ausflüchte, da er die Antwort selbst nicht kennt. Z.B: „Nicht ich finde die Ideen, die Ideen finden mich!“ oder „Wenn ich mich mit Mayonnaise einreibe, fliegen mir die Ideen geradeso zu!“ Ich versuche ernst zu bleiben: Jeder kann kreativ sein, sofern er die alltäglichen Eindrücke als Inspiration begreift, um sie wie Bausteine zu etwas eigenem zusammenzusetzen. Individuelle Interessen sowie Humor spielen ebenfalls eine Rolle. Natürlich hilft es ungemein, wenn man der Welt etwas zu sagen hat. Bildung, Bücher, Erfahrungen sind hierzu wichtige Stichworte.

Durch autodidaktisches Lernen z.B. anhand von Videotutorials im Internet. Es gibt auch einige staatliche und mittlerweile viele private Hochschulen, die Animation als Studiengang anbieten. So einen Abschluss würde ich jedoch in seiner Bedeutung für den späteren Werdegang nicht überbewerten. Natürlich ist alldem ein Mindestmaß an künstlerischer Begabung vorausgesetzt. Ein gutes Buch für Einsteiger sowie Profis ist „The Animator’s Survival Kit“ von Richard Williams.

Diese Frage habe ich natürlich auch gestellt. Aber niemand konnte mir eine zufriedenstellende Antwort geben. Wahrscheinlich gibt es keine. Zu viele Variablen beeinflussen die Erwerbsbiografien von Animatoren: Spezialisierung, Talent, Kontakte, Flexibilität usw. Viele Animatoren streifen als Freelancer von einem Projekt zum nächsten oder Sammeln Fördergelder, um eigene Filme umzusetzen die sie dann auf nationalen und internationalen Animationsfilm-Festivals in Hoffnung auf Ruhm und Siegesprämien vorführen. So oder so, das Leben eines Animators tendiert eher dazu, alternativ und ohne regelmäßiges Einkommen zu sein. Wer es sicher mag, findet Unterschlupf in einer Medienagentur, nistet sich neben Grafik- und Motion-Designern ein, animiert für Industrie und Werbung und hat ein für die jeweilige Region bestenfalls durchschnittliches (jedoch regelmäßiges) Einkommen. Nur in den seltensten Fällen wanderst du nach Hollywood bzw. bildet sich ein Kult um deine Animationen, sodass du z.B. als YouTube-Star von den Werbeeinnahmen leben kannst. In der Regel lässt sich Animation nur schwer mit einem gesunden Verhältnis zwischen Aufwand und Nutzen in Verbindung bringen. Man muss bereit sein, viel Zeit zu investieren, um davon Leben zu können.

Ja! Sofern mir die Zeit gegeben ist und das Thema interessant erscheint, setze ich auch Auftragearbeiten um.